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Mit agilen Prozessen Reputation gestalten

Dass Reputation als „intangible asset“ mittlerweile eine harte Unternehmenswährung ist und erheblichen Einfluss auf die gesamte Unternehmensperformance hat, wird nicht mehr bezweifelt. Die aktuelle Global Risk Management Studie von dem Versicherungs-Broker Aon untermauert diese Erkenntnis noch einmal. So bewerten Vorstände und Risikomanager Schäden für Reputation und Marke als aktuelles Top Risiko. Um so mehr erstaunen die Ergebnisse einer Deloitte-Studie zu Reputationsrisiken. Hier bewerten 39% von 300 weltweit befragten Executives ihr Reputationsmanagement als durchschnittlich oder unterdurchschnittlich. Mit anderen Worten: Die Bedeutung des Reputationsmanagements ist hinreichend bekannt, es mangelt aber an der Umsetzungsqualität. Beide Studien empfehlen übereinstimmend, Responses-Zeiten zu verkürzen und Inhalte punktgenau auf vorab getrackte Stakeholder-Erwartungen abzustimmen. Das heißt für die Unternehmenskommunikation: Die Probleme sind klar identifiziert, entsprechende Prozesse aber nicht hinreichend etabliert. Es bedarf also einer kritischen Überprüfung des Organisationsdesigns unter der Fragestellung: Wie schaffe ich eine schlanke und agile Prozessorganisation, die Stakeholder-Erwartungen frühzeitig antizipiert, ad hoc reaktionsfähig ist und mit relevantem Content adressiert?

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